Drei herrliche „Gartenrouten per Pedal“

Bildnachweis: REGIO Konstanz-Bodensee-Hegau, Kuhnle + Knödler


Mit dem Fahrrad oder E-Bike von Garten zu Garten – am westlichen Bodensee kein Problem, zumal sechs Routen bereits vorgeplant sind. Sie sind abrufbar unter www.bodenseewest.eu, wo alle Tourdaten zum einfachen Download bereit stehen.

Tour 1: „Gartenkunst und Besenbeiz“

Nachdem die geballten Höhenmeter hinauf auf den Thurgauer Seerücken die Kondition etwas herausfordern, steht mit dem Napoleonturm das erste Highlight an der Strecke. Auf den folgenden Kilometern hangabwärts warten Schloss Wolfsberg mit seinem Park, der Wildrosenpfad Ermatingen sowie Schloss und Park Arenenberg. Im kleinen, feinen Adolf-Dietrich-Garten erfüllen sich auch die letzten Gartenträume. Zum guten Schluss der rund 26 Kilometer langen Tour bietet sich die Besenbeiz Jochental in Steckborn mit zünftigem Vesper an.

Tour 2: „Von der Insel Reichenau nach Radolfzell“

Zurück zu den Wurzeln des europäischen Gartenbaus geht es beim Besuch des klösterlichen Kräutergartens – angelegt nach der in Versform verfassten Pflegeanleitung „Hortulus“ des Mönchs Walahfrid Strabo im 9. Jahrhundert. Nach diesen historischen Eindrücken wird in Richtung der abwechslungsreichen Privatgärten im Westen der Insel in die Pedale getreten. Weiter geht es an Bord der Personenfähre, die nach Allensbach übersetzt, bevor man den Wild- und Freizeitpark Allensbach erreicht. Vorbei am Streuobst-Sortengarten sowie dem Privatgarten Blum führt die Abschlussetappe zum Stadtgarten Radolfzell. Auf den flachen rund 35 Kilometern eröffnen sich wunderbare Gartenwelten, immer mit dem See in Blickweite und: ohne wesentliche Höhenunterschiede.

Tour 3: „Unterwegs auf der Halbinsel Höri“

Sieben Gärten auf rund 26 Radkilometern verbindet die Tour entlang des Unterseeufers der Halbinsel Höri: Auf den Privatgarten Kämmerer folgt das Mia- und Hermann-Hesse-Haus und das Hesse Museum mit Museumsgarten in Gaienhofen. Kaum zurück im Sattel führt der Weg zum Seeatelier und Skulpturengarten von Susanne Lubach. Vier Kilometer weiter auf der Strecke liegt der Künstlergarten des Museum Haus Dix, dessen Terrasse sich samt einer erfrischenden Getränkeauswahl wunderbar für ein Päusle anbietet. Nach den beiden einzigartigen Privatgärten Otterbach und Wilhelm erreicht man die Anlegestelle Öhningen – perfekt für eine Rückfahrt auf dem Seeweg.